Eine SINUMERIK 840D meldet SPINDEL_AUSLASTUNG, eine Haas meldet SRPM, eine Fanuc meldet ACT SP SPEED. Physikalisch dieselbe Größe, drei Namen, drei Einheiten-Konventionen. Forge bildet alle drei auf ein Feld ab.
| Roh-Tag der Steuerung | Kanonisches Feld | |
|---|---|---|
SPINDEL_AUSLASTUNG (%) | → | spindle_load_pct |
SPINDEL_DREHZAHL [1/min] | → | spindle_speed_rpm |
STUECKZAHL (pcs) | → | part_count |
BETRIEBSSTUNDEN(hours) | → | operating_hours |
KUEHLMITTEL_TEMP | → | sensor_readings.coolant_temp |
Betriebszustand | → | execution_state |
PROGRAMM | → | program_name |
Dass eine Steuerung SPINDEL_DREHZAHL und eine andere SRPM sagt, ist lästig, aber lösbar: man schreibt eine Zuordnungstabelle. Das teure Problem liegt eine Ebene tiefer.
Im Korpus existiert derselbe SINUMERIK-Tag in sieben Schreibweisen — SPINDEL_DREHZAHL (RPM), [1/min], [min-1], (rev/min), _RPM — und bei BETRIEBSSTUNDEN wird es gefährlich: die Anlage liefert je nach Projektierung Stunden oder Minuten, unter fast identischem Namen. Ein Faktor 60, der auf jedem Diagramm plausibel aussieht.
Genau dagegen existiert der Einheiten-Kontrakt: das kanonische Feld legt die SI-Einheit fest, akzeptierte Eingangseinheiten werden konvertiert, und Werte außerhalb der Physikgrenzen werden abgewiesen statt geschrieben.
Eine 840D erreichen Sie über S7comm auf Port 102, über den OPC-UA-Server der neueren Firmware, oder über MTConnect, wenn ein Adapter davor hängt. Bei S7comm liegt die Bedeutung eines Wertes nicht auf der Leitung, sondern im TIA-Projekt: DB100.DBD24 sind ohne Symboltabelle vier Bytes.
Forge hat Adapter für alle drei Wege. Die kanonische Ausgabe ist identisch, unabhängig davon, welchen Sie wählen.